O'ahu

Wolken über O’ahu

28. Februar 2011

Heute geht es auf die Reise zur letzten Insel. Wir starten relativ frühzeitig und packen unsere Koffer. Auschecken, das geliehene Equipment zurückbringen und ab zum Flughafen. Hier geben wir unser Auto ab und werden wie üblich mit dem Bus zum Terminal gebracht. Gepäck einchecken, übers Rollfeld zum Flugzeug und nach nicht allzu langer Flugzeit durchstoßen wir die Wolkendecke und sehen die Umrisse von O’ahu. Als wir landen sehen wir dicke dunkle Wolken am Himmel hängen, lassen uns aber nicht entmutigen. Das Wetter war bis jetzt immer gut. Im Verhältnis zu den anderen 3 Inseln ist hier doch alles viel größer und großstadtähnlicher. Wir gehen raus zu den Busterminals und warten erst einmal. Nach 2 Bussen und einigen Minuten nehme ich mir den Terminalplan zur Brust um herauszufinden wo wir überhaupt stehen. Da wir irgendwie immer noch nicht schlauer sind, gehen wir zurück ins Gebäude wo wir ein Infotelefon gesehen haben. Hier stehen auch die Telefonnummern der Mietwagenagenturen. Wir rufen dort an und sagen Bescheid an welchem Terminal wir warten.  Prompt wird uns ein Bus geschickt. Um den Flughafen herum führen die Straßen über und unter Brücken hindurch in wirren Schlangenlinien, sodass man sich als Ortfremder ohne Navi bestimmt verfährt. Wir werden auf einem riesigen Areal vor unsere Agentur ausgesetzt und müssen das erste Mal so richtig lange warten. Das Wetter ist immer noch nicht prickelnder als wir endlich den Schlüssel zu unserem Mietauto in der Hand halten. Es ist kurz nach eins und bevor wir ins Hotel fahren wollen wir noch ein bisschen die Insel erkunden. Wir starten und nach wenigen Metern stecken wir auch das erste Mal auf einem Highway im zähfließenden Verkehr. Die Wolken hängen tief zwischen den grün bewaldeten Bergen – ja es sind nicht nur Hügel, sondern richtig steile Hänge die mit dunkelgrünen Bäumen und Sträucher bewachsen sind – und es dauert leider nicht lange und es fängt das Regnen an.

Wir halten unterwegs an verschiedenen Aussichtspunkten und interessanten Stränden an um schon einige Bilder zu machen, aber so richtig Spaß macht es nicht, auch wenn es warm ist, aber jedes Mal von oben nass werden wenn man aus dem Auto aussteigt ist nicht besonders toll. An einem kleinen Strand mit Blick auf Rabbit Island machen wir eine „Pipi-Pause“.

Hawaii Urlaub 2064 (Custom)

Hier gibt es sogar ein gemauertes Klo und nicht nur Dixie-Toiletten. Es ist windig und der Wind pfeift durch das kleine Gebäude – und irgendwer hat wohl die Toilettentüren besser brauchen können. Am Strand ist eine kleine Grillmöglichkeit, bestehend aus einem gemauerten Tisch mit 2 Bänken. Daneben befinden sich 2 Campingstühle und ein Kartons mit alltäglichen Habseligkeiten. Hier scheinen wohl ein paar Obdachlose ihr Nachtlager zu haben. Schon irgendwie sehr traurig. In einer angrenzenden Bucht können wir einige Surfer und Bodyboarder beobachten, denen das Wasser von oben mal gar nichts ausmacht, da die Wellen bei Wind natürlich umso schöner sind.

Gegen Abend fahren wir zurück um in unser Hotel einzuchecken und den Abend mit Flanieren am Waikiki Beach zu verbringen.

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