Kaua'i

Waimea Canyon

25. Februar 2011

Da es mit dem Barking Sand Beach nicht geklappt hat, drehen wir um und steuern gekonnt zurück zur Hauptstraße. Von dort aus treten wir nun den Weg zum Waimea Canyon an. In Waimea selbst biegen wir links in den Hwy. 550 ein. Wir kommen an einer kleinen Schule und einem Friedhof vorbei (die sind mit denen in Deutschland nicht zu vergleichen. Selten sind sie durch eine Mauer o.ä. abgegrenzt. Die Gräber sind mit Plüschtieren oder rosa Hello Kitty Ballons verziert und teilweise auch mit einem gelben „Police Line do not cross“-Band umrandet). An einem verblichenen Ampelwarnschild überqueren wir die Straße und fahren langsam bergauf.

Wir machen am Waimea Canyon Lookout halt und wagen uns bis an den Rand vor. Der Ausblick ist atemberaubend und die Größe gar nicht mit der Breite einer Kamera einzufangen.

Hawaii Urlaub 1885 (Custom)

(Links ist das Landesinnere und rechts kann man das Meer sehen oder es sich einbilden) Wir haben den großen „Bruder“ (Grand Canyon) in Arizona noch nicht gesehen und doch finden wir diesen „Grand Canyon des Pazifiks“ beeindruckend. Wir sehen einige Hubschrauber durch die steilen rotbraunen Felswände fliegen. Das ist bestimmt auch ein besonderes Erlebnis.

Hier sollt es noch mehrere Aussichtspunkte geben, von denen aus man einen tollen Ausblick haben soll. Am Parkplatz des Puu Hinahina Lookout stellen wir unser Auto ab und sehen das weshalb die Insel insgeheim auch „Chicken Island“ heißen soll.

Eine große Menge wilder Hühner und Hähne laufen herum. Hübsch sind sie und jedes hat eine andere Färbung. Recht scheu scheinen sie auch nicht zu sein, denn sie zuckeln gackernd durch die parkenden Autos und sehen überall neugierig herein. Wir steigen aus und schließen das Auto, ohne dabei unser „Abendessen“ einzuzwicken! 😉 Wir gehen zum Aussichtspunkt (kurz davor sitzt ein Mann und flicht aus Palmwedeln Hüte und ähnliches) und können die ganze Länge des Canyons bewundern. Allerdings kann man auch hier nicht so richtig bis zum Meer sehen. Schade! Wir fahren weiter bis die Straße endet – zum Kalalau Lookout. Auch hier lümmeln faule Hühner im Gras. An der Absperrung angekommen ist erst einmal vor lauter Wolken nichts zu sehen. Einige Touristen stehen schon da und wir hören, dass man einfach ein paar Minuten warten soll, dann kann es schon ganz anders aussehen. Wir warten und beobachten das Vorbeiziehen der Wolken. Es sieht toll aus, wie sie wahnsinnig schnell von hinten rum nach vorn zurück ziehen (anders kann man es nicht beschreiben). Kaum sind die Wolken an einer Stelle weg, sind sie in kürzester Zeit (teils nicht mal 1 Minute) wieder da. Ein wildes auf und ab, aber wir haben Glück und können kurz einen Blick auf Meer erhaschen.

Als sich das Wetter nach einer guten halben Stunde noch nicht wirklich gebessert hat, verlassen wir unseren Standort und gucken wohin die Leute in Wanderoutfits des Wegs sind. Wir stehen vor einem Schild das Richtung Wai’ale’ale (einer der feuchtesten Punkte der Erde) zeigt. Dorthin kann man also wandern. Wir bleiben einige Minuten stehen und beobachten wie aus einer Nebelwand Leute herauskommen. Wenige Minuten später ist diese „Wand“ weg und man meterweit schauen kann. Tolles Wetterschauspiel hier oben.

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