O'ahu

Surfer im Regen

4. März 2011

Da haben sie doch tatsächlich gestern und heute Regen angesagt – gestern war ja davon nichts zu sehen und was ist das vor unseren Augen? Es gießt wie aus kübeln. Na sowas von ein toller Tagesstart. Im Laufschritt zum Auto. Tja, was machen wir nun. Also nix mit Essen am Strand und Sonne tanken. Wir beschließen trotzdem in unser Zielgebiet zu fahren, vielleicht sind ja dort keine Wolken. Meile um Meile nieselt der Regen auf uns nieder, so macht selbst das Halten und Fotos schießen an den Aussichtspunkten keinen wirkliche Spaß. Als wir dort ankommen,wo wir vor 4 Tagen Richtung Hotel aufgebrochen sind, weil es nur geregnet hat, verlässt uns der Mut. Wir beschließen unser Glück im Südwesten der Insel zu versuchen – es soll ja die trockenste und wärmste Seite O’ahus sein. Einmal quer durch die Berge – es regnet hier übrigens wieder mehr – und an Honolulu vorbei. Als wir die Großstadt hinter uns lassen, lässt zwar der Regen fast nach, aber sonnig will es nicht werden. Wir geben die Hoffnung nicht auf und bewältigen Meile um Meile. Als wir nur noch wenige Kilometer Fahrt haben (die Straße endet dort in einem „Feldweg“ der nur mit Allrad- und Offroad-Fahrzeugen befahrbar ist) fängt es prompt wieder stärker das Regnen an. Das kann doch nicht wahr sein. Wir haben Badehose und Bikini an, die Handtücher liegen für ihren letzten Einsatz auf der Rücksitzbank und von oben will nur Wasser statt Sonne kommen.

Wir machen allerdings einen Stop  und schauen den Surfern und Bodyboarder zu. Für sie sind diese Wetterbedingungen ideal. Auch stört sie das kühle Nass von oben nicht, werden sie doch eh durch das Meer nass. Kalt ist es ja auch nicht wirklich, wir haben schätzungsweise immer noch angenehme 23 Grad. Wir packen die Cam aus. Wenn schon kein Strandtag, dann eben coole Bilder. Es sieht so einfach aus, wie die Jungs rauspaddeln, auf eine Welle warten, mit schnellem Beinschlag den richtigen Schwung aufnehmen um sie dann zu bezwingen. Klar, wir sehen hier keine 8 Meter Riesen-Wellen, aber selbst auf den kleineren sieht es klasse aus wie sie sich sportlich mit der Welle an den Strand bewegen. Alleine oder zu zweit, einer der Surfer macht sogar fast Handstand auf seinem Board und das nicht nur einmal. Cool. Nach einer Ewigkeit – es ist bereits später Nachmittag beschließen wir aufzubrechen – das Wetter meint es heute nicht gut mit uns – und nach Honolulu in das größte Einkaufzentrum dort zu fahren. Wenn keine Sonne, dann wenigstens shoppen. Auf dem Weg dorthin landen wir mal wieder in einem Stau und brauchen gut 90 Minuten für eine Strecke die man normal in wahrscheinlich 30-45 Minuten schafft. Aber so ist wohl das amerikanische Großstadt- und Highway-Leben. 😉

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