Hawai'i-Big Island

Mark Twain: der schönste Platz auf Hawaii

20. Februar 2011

Guten Morgen Big Island. Heute bricht der 2. Tag an. Wir frühstücken wie gewohnt am Balkon und brechen dann den Alii Drive entlang gen Süden auf. Wir wollen in den Pu’uhonua O Hōnaunau National Historical Park.

Dort angekommen zahlt man an einem kleinen Häuschen vor dem Parkplatz einen kleinen Eintritt und stellt dann sein Auto ab. Danach kann man ungehindert durch das Areal schlendern. Natürlich gibt es einen Pfad, dem man anhand eines Informationsblattes folgen kann. Es sind verschiedene Punkte markiert, zu denen es jeweils eine Erklärung gibt. Zu Anfangs kann man der Entstehungsgeschichte Hawaiis anhand von Bildern an der Wand folgen. Vorbei an diesen, halben an die Wand angebrachten, Skulpturen geht man ein paar Treppenstufen herab und befindet sich auf einer großen, von Palmen überdachten, Fläche. Unter unseren Füßen liegt harter, heller Sand auf dem sich die Palmwedel als Schatten widerspiegeln. Es sieht traumhaft und mehr als Urlaub aus. Auf der rechten Seite sieht man eine kleine Strohhütte. So lebten früher die Einheimischen.

Wenn man dem Pfad folgt, kommt man einem alten hawaiianischen Spiel (ähnlich wie Dame oder Schach mit weißen und schwarzen kleinen Steinen) vorbei und kann sich mit hölzernen Skulpturen der hawaiianischen Götter ablichten. Sie ziehen ziemliche Fratzen. Der Park liegt direkt am Meer und wenn man Glück hat, kann man am seichten Ufer Meeresschildkröten sehen. Eine riesengroße Palme wächst schräg aus dem Boden und wenn man sich anlehnt bekommt man das perfekte Urlaubsbild. Wenige Meter weiter stehen nebeneinander 2 holzgeschnitzte Ki’i. Dieser Götterfiguren bewachen den Eingang des von einem Zaun umgebenen Hale O Keawe (rekonstruierte Tempel) und schauen aufs weite Meer hinaus.

BigIsland-200211 (22) (Custom)

In der umzäunten Umgebung stehen weitere riesige geschnitzte Skulpturen. Man geht weiter und über zerklüftetem Lavagestein gelangt man zu dem, laut Mark Twain, schönsten Platz auf Hawaii.

Wir setzen uns genau auf ein und denselben Felsen und schauen hinaus aufs Meer. Wir wandern weiter und zwischen den Felsen sehen wir einiges tote Getier (hauptsächlich Krebse und Fische). Hier scheint das Meer wohl auch mal einen guten halben Meter höher zu stehen und dann kommen die lieben Tiere mit der Strömung nicht mehr raus und sind zwischen den Steinen gefangen. Wir folgen dem Rundgang weiter vorbei an drei kleinen Süßwassersehen und kommen an einer megagroßen offenen Hütte vorbei in der im oberen Teil Ti Leaf getrocknet wird. In der Nachbarhütte, zu der der Zutritt versperrt ist, sind Kanus aufgebockt. Daneben steht eine Art Riesen-Mörser mit Stößel aus Holz.

Anscheinend wurden hier früher auch Nahrungsmittel oder Getreide zerkleinert oder gemahlen. Hier endet der Rundgang auch schon und wir gehen zurück zum Auto um unsere Tagestour fortzusetzen.

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