O'ahu

Kanonenkugelbäume im Botanischen Garten

1. März 2011

Weiter geht es nach Waimea. Der dortige Waimea Valley Botanical Garden ist mit 7km² der größte Botanische Garten der Insel. Und dort soll es wildlebende Nenes  (=Gänse) geben. Dort MÜSSEN wir hin. Wir folgen der Straße und biegen in einer Kurve rechts ab und folgen dem Waimea Stream. Nach einigen 100m kommen wir an einen Parkplatz. Dort ist ein kleines Souvenirgeschäft, ein Restaurant und es hängen Informationen über den Garten aus. Ebenso kann man einige Pfaue sehen die unbeirrt durchs Gras laufen. Wir schauen uns zuerst um und beschließen dann den Eintritt von 8$ zu zahlen um natürlich die Chance auf eine Nene zu haben. Am Kassenhäuschen müssen wir warten. Durch Zufall sehen wir bei der Familie vor uns, dass sie einen Sparcoupon haben, der uns sehr bekannt vorkommt. Der ist auch in dem Informationsheft, das im Mietwagen liegt, drin. Also drehen wir nochmals um und holen den Abschnitt aus dem Auto. So spart man 1x Eintritt. Man hat zudem die Wahl, den Garten alleine zu bewandern, dazu bekommt man eine Karte, damit man weiß wo was zu sehen ist, oder man zahlt einen geringen Aufpreis für eine geführte Tour, die in einem Golfcaddy stattfindet. Soooo faul wollen wir nun auch nicht sein und machen uns auf den Weg durch die idyllische Vegetation.

Wir fotografieren bekannte und unbekannte exotische Blumen (bei manchen steht der lateinische Name dabei, so dass man später googlen kann, was einem da hübsches vor die Linse gekommen ist.) Wir folgen dem Weg, der sich in Schleifen durch üppige Wälder zieht. Am Ende des Parks soll auch ein tosender Wasserfall auf uns warten. Es kommen uns auf jeden Fall Leute mit nassen Haaren und nur mit Handtuch über dem Bikini entgegen. Wir sehen einige Pflanzen wie den Kanonenkugelbaum, den wir schon aus Kuba kennen. An einer Gabelung wenden wir uns bergab nach links. Über eine Brücke geht es weiter vorbei an einem Imbissstand, der allerdings geschlossen hat. Nach einer weiteren Brücke, erreichen wir endlich den Wasserfall. Allerdings tost er nicht so, wie erwartet, was allerdings je nach Jahreszeit und dem entsprechenden Wasservorkommen variiert. Am Rand sitzen Rettungsschwimmer, die Schwimmwesten verleihen, so dass man sich in die „Fluten“ wagen kann.

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An einer anderen Stelle im Park sieht man ein verlassenes Eventgelände, auf dem bestimmt einmal Vorführungen über die Geschichte und das Leben der Vorfahren auf Hawaii vorgeführt wurden. Wir wandern hindurch, vorbei an einigen Traditionellen Spielen (eine Art Schach und sowas ähnliches wie Hufeisenwerfen).

Wir folgen einem verschlungenen Pfad und stellen am Ende fest, dass am Anfang eigentlich abgesperrt war. Unterwegs kommen wir an einem Mandarinenbaum vorbei der herrlich duftet. Um eine der Früchte zu erhaschen, machen wir Räuberleiter. Wir erwische gerade eine, schälen sie und stecken uns eine Fruchtspalte in den Mund. Brrrr Ist die sauer!

Kurz vor dem Ausgang kommen wir an einem kleinen Teich vorbei der über und über grün bewachsen ist. Allerdings kann sich das hawaiianische Blesshuhn, das sehr selten ist, nicht vor uns verstecken. Ein kleiner Trost, denn eine Nene haben wir immer noch nicht gesehen. Wir verlassen den Park und machen am Ufer des Waimea Stream noch kurz halt, als wir einige Enten und Gänse sehen, darunter auch eine, die nicht wie die anderen weiß, sondern braun gemustert ist. Vermutlich ist es ein Mischling, wenn es so etwas gibt, da sie nicht so dunkel gezeichnet ist wie der Hawaiianische Staatsvogel.

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