Maui

Hochzeitsvorbereitungen, Buckelwale und Surfer – vorbei an Kā’anapali

14. Februar 2011

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Marshmellow-“Kaba“ starteten wir unser Auto und machen uns auf den Weg. Auf zum Termin mit der zuständigen Staatsbeauftragten und unserer Wedding-Planerin, damit wir auch alle rechtlichen Schritte richtig machen. Nach diesem Termin möchte Arabelle, unsere Hochzeitsplanerin, uns natürlich noch „unseren“ Strand – Makena Cove zeigen. Klar fahren wir hinterher, wir wollen ja wissen, ob wir gestern an der richtigen Stelle waren. Als wir uns dem Ziel nähern, sind wir sicher! Der Strand und kein anderer! Wir steigen alle aus und gehen durch den schmalen gemauerten Eingang und stehen direkt im warmen Sand. Es ist zehn Uhr morgens und außer uns sind gerade einmal 2 Touristen am Strand. Wir sprechen mit Arabelle kurz den Ablauf durch und verabschieden uns voneinander.

Jetzt können wir mit unserer Insel-“Rundfahrt“ starten. Wir fahren zurück nach Kihei und besorgen uns erst einmal Trinken und ein Eis im Supermarkt. Im Übrigen gibt es DOCH Bier auf Hawaii!

Wir starten das Cabrio und fahren entlang des Meeres gen Highway. Ein kurzer Halt, einige Fotos von der Umgebung, uns beiden und natürlich der Sonne – die ich via Facebook nach Deutschland schicken will. Wir biegen nach Westen Richtung Lahaina ab. Die Berge haben ein atemberaubendes grün – so etwas haben wir selbst in Deutschland im Frühling noch nicht gesehen. Es sieht toll aus, vor allem wenn sich dazwischen immer wieder die scharfen dunklen erkalteten Lavabrocken durchschieben. Einfach genial.

Kurz vor Lahaina befindet sich auf der Meerseite ein kleiner Parkplatz. Wir steuern diesen an und gucken was es zu sehen gibt. Nach wenigen Minuten haben auch wir kapiert, dass man hier die im Südwesten der Insel vorbeiziehenden Buckelwale sehen kann. Wir erkennen – leider in sehr großer Entfernung – sogar mehrere dieser riesigen Exemplare. Da nach einigen Minuten keine Tiere mehr an der Oberfläche zu sehen sind, brechen wir auf und fahren weiter. Zu unserer Linken das Meer, zu unserer Rechten die Berge. Hin und wieder säumen gigantische Bäume unseren Weg. Am nächsten Beach halten wir wieder an. Uns bietet sich das typisch amerikanische Bild eines Strandes. Überall findet man Sitz- und Grillgelegenheiten und selbst die Toiletten, wenn hier auch nur Dixie-Klos, fehlen nicht. Wir beobachten einige Leute beim Stand-Up-Paddle-Boarding, schießen einige Bilder und düsen weiter.

In Kā’anapali halten wir und beobachten die Einfahrt des „Sugarcane Train“ der täglich zwischen Lahaina und  Kā’anapali verkehrt. Eigentlich hatten wir vor mit dieser historischen Dampflok mitzufahren, aber die wenigen Hin-und Rückfahrzeiten, sowie der gesalzene Preis von 22,50$ pro Peron für 10km schrecken uns ab. Somit lassen wir den Zug weiterziehen und setzen unsere Fahrt im Cabrio fort.

Hawaii Urlaub 204 (Custom)

Wir fahren gen Norden und halten hier und dort an kleinen Stränden um das Meer zu genießen. An Kapalua vorbei, hier grenzt ein Golfplatz an den nächsten, geht es zum Nakalele Point. Unterwegs halten wir an zwei verschiedenen Stränden um bei Wind und Wetter – ja hier im Norden ist es doch etwas windiger und zugezogener – den Surfern und Bodyboardern zuzusehen. Den besten Ausblick haben wir an der 2. Stelle, von der aus wir bestimmt 25 Mann im Wasser auf ihren Brettern sehen. Während die einen noch auf DIE perfekte Welle warten, versuchen die anderen ihr Glück und lassen sich von meterhohen Wassermassen ans Ufer treiben. Das sieht echt toll aus.

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