Kaua'i

Donkey-Beach und Tunnels Reef

26. Februar 2011

Eigentlich hatten wir vor heute eine Bootstour auf dem Wailua River machen, aber da hier auf der grünen Garteninsel die kleinen stechenden Lebewesen (=Mücken) wie wild auf einen sind, legen wir diese Idee auf Eis. Stattdessen fahren den Opaeekaa Falls entgegen.

Hawaii Urlaub 1897 (Custom)

Wir müssen nur aus der Hotelausfahrt raus, 1x rechts und an der nächsten Ampel links abbiegen und dann der zweigt die Kuamoo Road ins Landesinnere ab. Nach 10 km kommen wir an einem kleinen Parkplatz an und stellen unser Auto ab. Vor uns ist schon eine ganze Reisegruppe mit Bus angekommen, die alle Motive fast fest in ihren Händen hat. Wir warten ein wenig und schießen dann schöne Fotos von Hummeln auf lila Blumen und den Wasserfällen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hat man einen schönen Ausblick auf eine Flusswindung Wailea Rivers und das Kamokila Hawaiian Village – der idyllische Nachbau eines althawaiischen Dorfes. Wir lassen diese Eindrücke hinter uns und fahren noch ein Stück weiter ins Landesinnere bis die Straße endet. Dort befinden sich die Wailea Falls. Im Wendehammer können gerade ein paar Autos parken, so dass der eine oder andere auch wieder herauskommt. Dadurch hat man den Vorteil, dass nicht recht viel los ist und man ungestört den Ausblick auf die Wasserfälle genießen kann. Man blickt von schräg oben auf 2 tosende herabstürzende Wassermassen. Im Wasserbecken weit unterhalb der Mauer, an der die Straße vorbeiführt, spritzt die Gischt. Am Rande des Wendehammers sitzt ein Mann und gestaltet aus Palmblättern oder ähnlichem Hüte oder Schalen die man zu Dekorationszwecken verwenden kann.

Wir biegen auf den Hwy. 56 ein, wenden uns nach links und durchfahren Kapaa.  Bei „boss frog’s“ machen wir Halt und leihen und Schnorchelsachen. Heute soll es nun endlich zum Donkey-Beach gehen. Das Eselchen will schließlich dorthin, wo seine Vorfahren vor vielen Jahren zum Grasen an den Strand geführt wurden. Unser erster Versuch den Strand zu finden, scheiterte ja, aber diesmal sind wir schlauer. Wir müssen doch an dem kleinen Parkplatz halten und dann einige Meter Fußmarsch zurücklegen. Wir parken unser Auto in der Sonne und schultern die Badesachen. Kurz nach dem Parkplatz steht ein Poller mitten im Weg, der verhindern soll, dass Autos Richtung Strand fahren. Hier scheinen wir wohl richtig zu sein. Nach diesem Poller führt ein schmaler Weg umrankt von grünen Bäumen hinab – wahrscheinlich Richtung Strand.

Hawaii Urlaub 1904 (Custom)

Wir gehen weiter. Da kurz vor uns 2 Surferboys ebenso ihr Auto am Parkplatz abgestellt haben und mir ihren Boards vor uns entlanglaufen, wird das wohl der richtige Weg sein. Nach wenigen hundert Metern können wir ihn sehen. Den „Esel-Strand“. Wir steigen über ein paar kleine Felsen hinab und schlängeln uns an 2 Bäumen vorbei und stehen im strahlenden Sonnenschein. Es ist nicht gelogen, dass hier nur die Sonnenanbeter her kommen. Schatten ist mehr als Mangelware, aber unter ein paar Ästen finden wir doch noch ein Plätzchen – leider auch nicht ganz ohne Mücken – die scheinen überall zu sein.

Wir genießen die Abgeschiedenheit, außer uns sind nur noch die 2 Surferboys und eine Gruppe junger Leute mit Hund am Strand. Die Mädels genießen die Sonne während die Jungs mit ihren Boards raus aufs Meer paddeln und versuchen so viele tolle Wellen wie möglich einwandfrei zu erwischen und auch stehend auf dem Board an den Strand zurückzukommen. Wir beobachten ihre Versuche, die zwischendrin schon von Erfolg gekrönt sind. Da hier Dank dem Wellengang nur surfen bzw. bodyboarden möglich ist, wir allerdings nur Schnorchelsachen ausgeliehen haben, verlassen wir den Beach und brechen auf Richtung Westen und das Tunnels Reef. Hier soll man richtig gut schnorcheln können und auch viele Fische sehen. Die Gegend kennen wir ja schon, da wir erst vor zwei Tagen bis zum Ende des Highway 56 an die Klippen der Na Pali Coast gefahren sind. Unterwegs tanken wir und ich endlich knipsen wir einen der Hunde, die immer auf der Ladefläche der amerikanischen Pickups mitfahren.

Kauai 260211 039 (Custom)

Als wir das Tunnel Reef erreichen, kommt ein kleiner Hunger kommt auf und wir genehmigen uns ein Kalua-Pig-Sandwich. Vor 2 Tagen gab es hier am Imbisstand leider nur noch das Eis.

Die Kamera im Aquapac ist startklar, langsam den Kopf unter Wasser, den Mund geschlossen halten und gleichmäßig ein- und ausatmen. Leichter als gedacht. Mit den Flossen an den Füßen paddelt es sich wahnsinnig leicht und man kommt sehr schnell von der Stelle. Jedes Geräusch, sogar das klatschen der Wellen an die Felsen hört man deutlich. Plötzlich ist ein Klacken zu hören und ein Schnorchler mit Kofpmaske, der eine riesige Harpune in der Hand hält und spannt, taucht ins Blickfeld. Na „holla die Waldfee“, Hauptsache er schießt niemand ab.

Klein, kunterbunt, groß und unscheinbar; Fische. Von allem ist etwas dabei. Cool, sowas tolles haben wir noch nicht gesehen. Als es langsam kalt wir, packen wir unsere 7 Sachen und machen auf dem Heimweg noch ein Foto von einem mit einem Blaulicht „gesicherten“ Geldautomaten. Oder ist es die Infoleuchte wenn jemand den Jackpot geknackt hat? 😉

Hawaii Urlaub 1920 (Custom)

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