Kaua'i

Anini Beach

24. Februar 2011

Guten Morgen! Wir werden mit einem herzhaften Kikeriki geweckt.

Kauai240211 003 (Custom)

Einer der wilden Hähne mit zwei seiner Hennen pickt vor unserem Fenster und meint wir sollen aufstehen. Nun gut, der frühe Vogel fängt den Wurm! Nach einem kurzen Frühstück brechen wir auf und fahren weiter in den Norden. Auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, dem Kilauea Point Lighthouse, machen wir uns auf die Suche nach 2 angeblich schönen Stränden. Was nicht so alles in den Informationsbroschüren der Autovermieter steht. Zuerst steuern wir den Donkey Beach an. Leider sind die Wegbeschreibungen teils sehr vage und wir finden nichts, was nach einem Weg zu einem Strand aussieht. Der zweite malerische Strand lässt sich auch nicht wirklich finden, da wir die Straße die man angeblich langfahren soll nicht befahren darf. Satz mit X war wohl nix. Wir fahren weiter und 15km vor Hanalei biegen wir rechts ab und parken unser Auto. Zum Leuchtturm selbst kann man nur laufen. Wir steigen aus und beobachten die verschiedenen Vogelarten die sich hier tummeln. Neben Möwen gibt es hier unter anderem auch Albatrosse und Tölpel zu sehen. Auf der kleinen Parkfläche hüpfen kleine braune Vögel mit knallrotem Schopf umher. Irgendwie sind die Vögel hier nicht zum Fliegen gemacht oder sie sind zu faul dazu. Wir sehen seit Tagen die Vögel immer auf der Straße sitzen und wenn man sich ihnen nähert, egal ob zu Fuß oder mit dem Auto, hüpfen sie weg, statt dass sie fliegen. Der Leuchtturm selbst wird gerade renoviert und somit beschließen wir die 5$ für den Eintritt zu sparen und weiterzufahren.

Wir tanken kurz und setzen unsere Fahrt fort. Strand Nr. 3 ist das Ziel. Anini-Beach. Hierhin finden wir komischerweise sofort hin. Es geht durch dicht bewaldetes Gebiet, dass an manchen Stellen von strahlender Sonne durchbrochen wird. Rechts ein kleiner Wasserfall und schon sind wir am Ziel. Wir parken unser Auto und schnappen uns die Badesachen. Ab an den Strand und die Sonne genießen. Wir finden ein Plätzchen mit Schatten und Sonne und lassen uns nieder. Links neben uns fließt ein Bach ins Meer und spült teils fesseltiefe Gräben in den Sand. Wir beobachten mehrere Leute wie sie am Strand in der Hocke dasitzen und Dinge sammeln. Uns kamen sie vor wir Goldsucher. …Und auch die wilden Hühner sind mal wieder nicht weit – eine Henne zieht mir ihren Küken zwischen den Badenden umher!

Angeblich soll man hier auch tauchen können, was ich mir aber aufgrund der Wasserflachheit nicht wirklich vorstellen kann. Als wir genug Sonne getankt haben, packen wir unsere Sachen zusammen und gehen zum Auto. Auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes grasen Pferde auf ihrer zum Teil mit Wasser überfluteten Weide-und mittendrin: ein Hahn. Wir machen noch ein paar lustige Erinnerungsfotos (unter anderem ein Auto dessen Frontscheibe mit Panzertape geklebt ist, ein alter VW-Bus mit Kanu obendrauf und einem alten Mann, der an der Ladefläche seines Pickups Vögel aus der Hand füttert) und fahren weiter.

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