O'ahu

Ananas-Labyrinth in Wahiawa

1. März 2011

Am 1. Tag auf O’ahu steht das Ananaslabyrinth, dass 2008 als größtes Labyrinth im Guiness-Buch der Weltrekorde stand, auf dem Plan. Wir verlassen Waikiki-Beach und folgen dem Highway Richtung Norden. Bei Wahiawa haben die Firmen Dole und Del Monte (kennt man aus der Konservenabteilung im Supermarkt) Gärten mit Ananas angelegt. Früher wuchsen die Früchte hier noch für den Export, mittlerweile haben sie ihre Standorte nach Fernost verlegt und zurück blieb die Faszination Ananas für den Touristen. Ein größer Parkplatz, ein Mega-Souvenir-Shop, in dem man alles zum Thema Ananas bekommt, das Labyrinth und auch ein Garten, in dem man einiges über diese Pflanzen lernen kann. Wir gehen sofort zur Kasse, da uns der Kommerz nicht so interessiert, wir wollen eigentlich nur durch das Labyrinth. Das einzig Interessante im Shop ist allerdings eine Luftaufnahme des Labyrinths in Ananasform.

Sieht von oben echt richtig toll aus. Aber nun nichts wie los. Wir zahlen, bekommen unsere Eintrittskarte, die gleichzeitig eine Art Plan darstellt und jeder einen Bleistift. Ziel ist es relativ schnell (an der Kasse stehen die Rekorde der schnellsten „Durchläufer“ angeschlagen – der schnellste brauchte nicht mal 10 Minuten!!!!) an alle Stationen zu kommen  – diese sind mit einem roten Punkt auf dem Miniaturplan gekennzeichnet. Also nichts wie los Ziel Nr. 1 suchen. Geradeaus, rechts, links….. Mannshohe Büsche umrunden wir und stehen nach wenigen Minuten an der ersten Station. Erst dort stellen wir fest, dass uns die Dame an der Kasse vergessen hatte ein Lösungskärtchen auszuhändigen. Also nochmal schnell und um 2 Karten bitten. Diese werden mit Eintrittsdatum und -zeit gestempelt. Die jeweiligen Stationen sind ein kleiner überdachter Kasten, dort ist aus einer Metallplatte ein Motiv (u.a. Palme, Fisch, Sonne, Hulamädchen,…) ausgesägt, dass man dann mit dem Bleistift in des jeweilige Feld wie bei einer Schablone abpausen kann. Man kann auch gar nichts falsch malen, da sich das Kärtchen an der jeweiligen Station nur bis zu einem bestimmten Punkt unter das Motiv einschieben lässt. Also Motiv Nr. 1 brav auf beide Kärtchen abgepaust und weiter kann es gehen zu Station Nr. 2.

Wir malen mit dem Bleistift unseren Weg unterm Laufen auf, jede Kreuzung , jede Abzweigung wird notiert. Natürlich haben wir vorab geschaut, wo wir wie langlaufen müssen. Unterwegs machen wir Fotos und filmen unser „Irren“ durch das Labyrinth. Wir kommen ohne Probleme zu Station Nr. 2 und auch die restlichen 6 finden wir problemlos. Verlaufen haben wir uns nicht! Nach der letzten Station heißt es Abmarsch Richtung Ausgang. Dort angekommen gibt man seine Karte der Kassiererin, diese Stempelt wiederum und nun weiß man wie schnell bzw. langsam man war. Wir haben ca. 50 Minuten gebraucht. Ich finde das ganz in Ordnung fürs erste Mal.

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